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Glückskekse – Wer hat sie erfunden?

Die Finnen waren es ziemlich sicher nicht, genauso wenig wie die Schweizer. Die Chinesen? Na klar! Glückskekse gibt’s ja in jedem China Restaurant und in jedem Asia-Shop, für diese Antwort muss man ja kein Sherlock Holmes sein. Oder vielleicht doch? Tatsächlich tauchten die ersten Glückskekse Anfang der 1900er Jahre in San Francisco auf. Um den Erfinder ranken sich mehrere Legenden. Für manche hat Makato Hagiwara, der Besitzer eines japanischen Teegartens in San Francisco im Golden Gate Park, die ersten Glückskekse gebacken und sie zum Tee an seine Gäste verteilt. Für andere war es wiederum der chinesische Unternehmer David Jung, der damals in San Francisco die Hong Kong Noodle Factory betrieb. Wer es auch immer war, die Idee, Botschaften in Gebäck zu verstecken, findet sich in vielen Kulturen. Eine Legende spielt in der Zeit der mongolischen Besetzung Chinas. Dort verkleidete sich der chinesische Revolutionär Chu Yuan Chang als taoistischer Mönch und verteilte in Mondkuchen versteckte militärische Anweisungen. So half er mit, die mongolische Vorherschaft zu stürzen und die Ming-Dynastie zu etablieren. Damals war es dann auch …