Alle Artikel in: Glückspsychologie

Glück ist die Grundeinstellung unseres Geistes

Kann das stimmen? Glück ist die Grundeinstellung unseres Geistes – quasi der ‚Default Mode‘ oder die Werkseinstellung? Hast Du nicht auch das Gefühl, es ist zu schön, um wahr zu sein? Klingt es für Dich auch zu sehr nach „Das ist positiv-denken um jeden Preis, denn in Wahrheit ist das Leben und die Welt ganz anders, sie ist kein Paradies und ich bin nicht immer glücklich.“ End of story. Oder etwa nicht? Was ist die Wahrheit und wer bestimmt das eigentlich? Hat nicht jeder von uns seine eigene Sicht auf das Leben und damit auch seine eigene Wahrheit? Gibt es vielleicht doch Menschen, die das Glück jeden Tag erfahren? Also, ich meine nicht diese aufgesetzte Fröhlichkeit der „Think positive“-Anhänger. Ich meine dieses „Hey, ich bin so zufrieden, mir fehlt gerade nichts“-Glück. Glück ist die Grundeinstellung unseres Geistes und wenn der Geist ruhig und klar ist, kehrt er in diesen Urzustand zurück. Das sagen erfahrene, buddhistische Meditationsmeister. Oder Chade-Meng Tan, einem der ersten Super-Brains bei Google. Er erklärt in zwei Minuten, wie man glücklich sein kann, …

Ein Weg zum Glück: Unangenehme Dinge sofort ansprechen

Unangenehme Dinge ansprechen – macht glücklich!

Unangenehme Dinge sofort ansprechen – Wieso soll das glücklich machen? Nun, das ist meine Erfahrung aus den letzten fünf Wochen. Es gab drei Situationen, die für mich einfach nicht in Ordnung waren. Gleichzeitig war mir klar, dass ich mich nicht mehr so verhalten will, wie in der Vergangenheit: Ausweichen und dann das Ausweichen rechtfertigen (gerne auch im Gespräch mit anderen…) Dieses Mal wollte ich mich meinen Ängsten stellen und MIT den Personen reden, statt ÜBER sie zu sprechen. Vor diesen Gesprächen habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen – und es dann einfach getan – mit der Motivation, dass das Beste für alle Beteiligten daraus entstehen möge. Ich habe jeweils ein Gespräch mit meiner Kollegin, meinem Chef und meinem Mitbewohner geführt. Im ersten Fall hat es eine komische Spannung aufgelöst und eine gute Beziehung hergestellt. Im zweiten Gespräch konnte ich ein Missverständnis für mich klären und fühlte mich nachher viel besser. Im dritten Gespräch haben wir uns erst zwanzig Minuten fast angebrüllt und ausgekotzt, nur um danach gemeinsam ein Bier zu trinken und dann noch mal …

Freundschaft und gute Beziehungen machen und glücklich

Was macht wirklich glücklich? Gute Beziehungen!

Stell Dir vor, Du bist am Ende Deines Lebens. Du merkst, wie Deine Kräfte schwinden und Dein Körper kann nicht mehr so wie Du es willst. Er knirscht und knaxt und darum willst Du ihn nicht mehr soviel bewegen. Du sitzt zu Hause in Deinem Ohrensessel und irgendeine nette Verwandte bringt Dir „Deinen Tee, der Dir so gut tut“. Du vermisst sehnsüchtig … Ja, was eigentlich genau? Sicher denkst Du viel an Dein vergangenes Leben. Dinge, die schön waren, Dinge, die Du gern besessen hast, Dinge, die Du verpasst hast und die Du gerne getan hättest, Dinge, die glücklicherweise an Dir vorübergegangen sind. Du bist froh über … – Ja, was erscheint Dir an Deinem vergangenen Leben jetzt noch wichtig? Was hat Dich wirklich glücklich gemacht? Szenenwechsel: Stell Dir vor, Du bist 20 Jahre alt, Dein Leben als Erwachsener liegt noch vor Dir, Du stehst in den Startlöchern auf der Suche nach Deinem Glück. Wo beginnst Du es zu suchen? Wie willst Du es erlangen? Laut einer Studie wollen Millennials vor allem eins: reich und …

Glück teilen, mit jedem, der mir zufällig begegnet

Glück teilen: Die schönste Freude überhaupt!

Heute bin ich nach der Arbeit mit der Straßenbahn an den See zum Schwimmen gefahren. Weil es mir gerade sehr gut geht, beschloss ich mein großes Glück zu teilen mit allen Menschen, die mir begegnen. Ganz zufällig, egal wer er ist: ich wünsche ihr oder ihm etwas richtig Tolles: Ein kühles Schattenplätzchen für die ältere Dame Ein großes Eis für den großen Mann, der so viele Taschen mit sich trägt Zwei Wochen Extra-Urlaub für die Dame, die mir gegenübersitzt Ein Feuerwerk für das junge Mädchen mit den Shorts Ein geiles Mountainbike für den Jungen mit dem Longboard Ein großes Stück Kuchen für den jungen Mann, dessen Magen knurrt Eine immer kühle Brise für die nächsten 10 Menschen, die mir schwitzend begegnen (diese Glückwünsche waren heute wirklich schnell weg). Einen heißen rücksichtsvollen, sinnlichen und kreativen Lover für die junge Frau, die so fleißig in ihr Handy tippt Eine tolle Weindegustation für die Dame mit den großen Einkaufstüten Eine gute Fee für die junge Mutter, die verzweifelt wirkt, weil ihr Kind nicht aufhört zu nörgeln 3 Wochen …

Wie diese drei Manager aus dem Hamsterrad ausbrechen und einen Sinn für sich und ihre Mitmenschen finden

Ein ehemaliger Investmentbanker, ein Regionalleiter der dm-Drogeriemärkte und ein Großprojektleiter der Autoindustrie machen sich auf die Suche nach dem Sinn ihres (Arbeits)Lebens und Wege aus der vermeintlichen Ausweglosigkeit des gefühlten „Hamsterrads“. Dabei treffen sie unter anderem auf Jon Kabat-Zinn, dem Begründer der MBSR-BEWEGUNG (Mind Based Stress Reduction), einen Professor der Quantenphysik, eine Professorin für Neurowissenschaften oder einen Meditationsmeister. Was sie finden, ist im Film „From Business to Being“ dokumentiert. Am Besten schaut ihr selbst mal rein – hier ist der Trailer:

Dieser Mann hatte einen cholerischen Boss und wurde trotzdem glücklich

Hector Marcel war Anfang 20 und ziemlich glücklich, als er sein erstes Unternehmen gründete. Er ging dazu in die USA und fand einen Investor, der als „stiller Teilhaber“ in sein Geschäft einstieg. Anfangs lief es wohl recht gut, aber nach kurzer Zeit begann dieser stille Investor immer mehr einzugreifen. Er erteilte immer mehr Ratschläge, die Firma bekam finanzielle Probleme und irgendwann realisierte Hector, dass er seinen Teilhaber nahezu jeden Abend traf. Es passierte, was er eigentlich mit der Gründung seines eigenen Unternehmens verhindern wollte: Durch die täglichen Gespräch mit seinem Investor, in denen er über seine Leistung an diesem Tag berichten und sich Anweisungen anhören musste, hatte er sozusagen einen Chef. Einen cholerischen noch dazu. Er konnte sich an kein einziges ruhiges, sachliches Gespräch erinnern, eher an wütende Tiraden und Beschimpfungen, regelrechte „Schrei-Wettbewerbe“, begleitet von Mistrauen, Respektlosigkeit und Geringschätzung. Gleichzeitig war Hector auch noch abhängig von diesem Mann, denn dieser hatte ihm einen Rat gegeben, der Hector in einen illegalen Immigrations-Status brachte. Es war ein peinliches, schmutziges Geheimnis, über das er mit niemandem sprechen konnte: …